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  • Mai/Juni 2011

    Steuerliche Anreize für energetische Wohngebäudesanierung - ab 2012 jährlich 10% der Sanierungskosten über zehn Jahre abschreiben

    Basierend auf den Empfehlungen der Ethikkommission "Sichere Energieversorgung" vom 30. Mai beschloss die Bundesregierung Anfang Juni den endgültigen Atomausstieg bis 2022. Wichtiger Bestandteil des neuen Energiekonzptes ist die energetische Wohngebäudesanierung. Da auf dem Gebäudebereich (Heizung, Kühlung, Warmwasser, Dämmung) knapp 40 Prozent des Energiebedarfs in Deutschland fällt, kommt diesem eine zentrale Rolle bei der Energieversorung und dem Klimaschutz zu. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung die Mittel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm auf 1,5 Mrd. Euro erhöht. Darüber hinaus können Hauseigentümer ab dem 01. Januar 2012 ihre Aufwendungen für Sanierungsmaßnahmen über einen Zeitraum von zehn Jahren jährlich zu zehn Prozent steuermindernd geltend machen.


    April 2011

    Deutschland diskutiert über eine erneute Energiewende

    Kaum ein halbes Jahr nach der Verlängerung der Atomlaufzeiten durch die schwarz-gelbe Bundesregierung steht das deutsche Energiekonzept erneut zur Diskussion. Vor dem Hintergrund der nuklearen Katastrophe in Fukushima möchten zwei Drittel der Deutschen bis spätestens 2021 aus der Atomenergie ausgestiegen sein. Unter dem Motto "das beste Kraftwerk ist das, was nicht gebraucht wird" wird die Energieeffizienz von Gebäuden zukünftig noch mehr an Bedeutung gewinnen. Allein neue, effizientere Heizungssysteme könnten den primären Energieverbrauch Deutschlands um bis zu 12 Prozent reduzieren.